Bundesweite Studien für besseres Sehen am Steuer und am Arbeitsplatz

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IGA OPTIC initiiert Studien mit der Ernst-Abbe-Hochschule

Für uns und unsere Mitglieder war es eine spannende Herausforderung, als im Herbst 2015 erstmals in der Firmengeschichte eine bundesweite Studie mit zwei Schwerpunkten initiiert wurde. Im Mittelpunkt steht die Fragestellung: Kann man mit einer optimierten Brillenkorrektion den Sehkomfort beim Autofahren in der Dunkelheit und am Bildschirmarbeitsplatz verbessern und entsprechende Beschwerden reduzieren?Auf der Opti in München konnten IGA OPTIC-Geschäftsführer Carsten Schünemann und Studienleiter Prof. Dr. Stephan Degle von der Ernst-Abbe-Hochschule Jena den Mitgliedern jetzt erste Ergebnisse präsentieren. Zwischen-Fazit: „Die ersten Ergebnisse und die positiven Rückmeldungen bestätigen uns, dass wir mit der Initiative für die Studien genau richtig lagen“, so Carsten Schünemann.

Rund 100 Mitgliedsbetriebe des Marketingverbundes werden sich an den Anwendungsstudien zur „Myopisierung bei Nahtätigkeit“ und zur „Nachtmyopie“ mit eigenen Messungen beteiligen. Und die waren auf der Opti natürlich gespannt, von Prof. Degle aus erster Hand die ersten Zwischenergebnisse der klinischen Studien zu erfahren, die derzeit in vier Prüfzentren laufen.

Prof. Degle berichtete von großem Interesse und positiven Rückmeldungen der Probanden. Der Visus nimmt bei Dunkelheit um etwa 2 Visusstufen ab. Mit einer individuellen Dunkelkorrektion lässt die Sehschärfe in vielen Fällen verbessern. Zudem zeigten sich zum Teil stark abweichende Ergebnisse zwischen objektiver Refraktion mittels Aberrometrie und der subjektiven Dunkelrefraktion.

Bei den Testreihen zur Bildschirmarbeitsplatz-Myopie äußerten die nicht alterssichtigen Probanden im Vorfeld häufig Beschwerden, unter anderem Kopfschmerzen, schnelle Ermüdung, Doppelbilder und schlechtes Sehen nach der Nahtätigkeit.

Vielfach konnten diese Beschwerden mit der Bildschirmbrille reduziert oder gar verhindert werden. Auch sei festzustellen, so Prof. Degle, dass relativ viele progressiv Myope an den Studien teilnahmen. „Das Thema hat wohl viele angesprochen, die bisher vielleicht noch unentdeckte Probleme beim Sehen haben.“

Geschäftsführer Carsten Schünemann: „Unser Ziel ist es nun, in den Anwendungsstudien zunächst unsere Augenoptiker und im nächsten Schritt auch den Verbraucher auf eine tageszeitabhängige Refraktion aufmerksam zu machen. Es scheint sich abzuzeichnen, dass die Studien unseren Mitgliedern gute Argumente für Zusatzbrillenverkäufe liefern, da sich viele Menschen ein sichereres und entspannteres Sehen am Arbeitsplatz und beim Autofahren wünschen.“

Carsten Schünemann und Prof. Degle sind überzeugt, dass nach den Studien, an denen sich die Mitglieder von IGA OPTIC ab März/April beteiligen werden, das Bewusstsein in der Branche sowie beim Verbraucher für eine tageszeit- und tätigkeitsabhängige Refraktions- und Korrektionsbestimmung geschärft wird. Carsten Schünemann ist zuversichtlich, dass die IGA OPTIC-Mitglieder als Vorreiter und Initiatoren dieser Aktion von dieser Entwicklung besonders profitieren werden.

Entsprechend groß war deshalb auch das Interesse der Mitglieder in München am umfangreichen Marketing-Paket, das ihr Verbund für diese Kampagne in diesem Jahr geschnürt hat.

Bei diesen Mitgliedern können sich interessierte Testpersonen schon für die Studien anmelden:

Download Teilnehmer-Liste (PDF-Datei) >>

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